
13. Aug. 2026
Unsere Reise
Erfasst , speichert oder lädt InterLinks Identitätsnachweis Ihr echtes Gesichtsfoto hoch? Laut Projektkonzept nicht. Das System ist so konzipiert, dass es Ihre Identität als lebende Person durch geräteinterne Verarbeitung und kryptografische Verfahren verifiziert, ohne die ursprünglichen biometrischen Bilder zu speichern oder an zentrale Server zu übertragen.
Ein Sybil-Angriff liegt vor, wenn ein Angreifer zahlreiche gefälschte Identitäten erstellt, um sich unrechtmäßigen Einfluss zu verschaffen – etwa durch Stimmenmanipulation, den Erhalt mehrerer Airdrops oder das Abfangen von Belohnungen, die eigentlich für echte Nutzer bestimmt sind. Im Web3, wo Wallets günstig und anonym sind, zählt die Abwehr von Sybil-Angriffen zu den wichtigsten ungelösten Herausforderungen.
PoP-Systeme zielen darauf ab, die Kosten solcher Angriffe zu erhöhen, indem jeder Teilnehmer seine Identität als lebende Person nachweisen muss. Im Modell von Interlink wird jede verifizierte Person zu einem menschlichen Knoten. Teilnahme- und Belohnungsraten hängen vom Status der Identitätsverifizierung und der laufenden Aktivität ab, nicht von der Rechenleistung des Geräts.
Grundkonzept: Ein Sybil-Angriff liegt vor, wenn ein Akteur viele gefälschte Identitäten erstellt, um sich unlauteren Einfluss zu verschaffen – etwa durch Manipulation von Stimmen, Beanspruchung mehrerer Airdrops oder Einzug von Belohnungen, die für echte Nutzer bestimmt sind.

Das Verifizierungsprotokoll von Interlink ist mit einer datenschutzorientierten Architektur entwickelt worden. Wenn Sie einen Gesichtsscan in der App durchführen, folgt das System einem strikten, dezentralen Zero-Knowledge-Ablauf:
Lokale Lebendigkeitsprüfung: Die Frontkamera führt einen geräteinternen Test durch, um zu bestätigen, dass eine lebende Person anwesend ist (und nicht etwa ein Foto oder ein vorab aufgezeichnetes Video).
Merkmalsextraktion: Abstrakte Gesichtsgeometriedaten werden in eine mathematische Repräsentation (Hash) umgewandelt.
Rohdatenverarbeitung: Originalbilder und Videoframes sollen nach der Verarbeitung aus dem lokalen Speicher gelöscht und nicht an Server gesendet werden.
On-Chain-Attestierung: Zur Netzwerkverifizierung wird ausschließlich ein verschlüsselter, nicht umkehrbarer kryptografischer Beweis verwendet.
Grundkonzept: Zero-Knowledge-Beweise ermöglichen es einer Partei, die Wahrheit einer Aussage zu beweisen („Ich bin ein einzigartiger lebender Mensch“), ohne die zugrunde liegenden privaten Informationen (das tatsächliche Gesicht oder Foto) preiszugeben, die zur Erstellung dieses Beweises verwendet wurden.

Zero-Knowledge-Beweise ermöglichen es einer Partei, die Wahrheit einer Aussage wie „Ich bin ein einzigartiger, lebender Mensch“ zu beweisen, ohne die zugrundeliegenden privaten Informationen preiszugeben, die zur Erstellung dieses Beweises verwendet wurden. Im Design von Interlink ermöglichen ZKPs (in Kombination mit Techniken wie Hashing und Commitments) dem Netzwerk, Einzigartigkeit und Lebendigkeit zu bestätigen und gleichzeitig die Offenlegung biometrischer Daten zu minimieren.
Dieser Ansatz zielt darauf ab, die mit zentralisierten biometrischen Datenbanken verbundenen Datenschutzrisiken zu verringern. Die tatsächliche Wirksamkeit dieser Garantien hängt von der Qualität der Implementierung, unabhängigen Prüfungen und der praktischen Anwendung ab.
Um zu verstehen, wie der Nachweis der Personenidentität in der Praxis funktioniert, ist es hilfreich, den PoP-Ansatz von Interlink sowohl mit traditionellen Konsensmodellen als auch mit physisch hardwareabhängigen Identitätsprojekten zu vergleichen:
Interlink positioniert sein Modell als rein softwarebasiert. Das Projekt gibt an, dass sein Human-AI-Verifizierungsmodell im US-amerikanischen NIST FRTE-Benchmark Platz 51 erreicht hat. Diese Platzierung stammt aus Interlinks eigenen Mitteilungen und bezieht sich auf Leistungsmetriken der Gesichtserkennung. Eine unabhängige Überprüfung anhand öffentlicher NIST-Bestenlisten wird empfohlen.
Viele Nutzer verwechseln den Nachweis der Persönlichkeit mit den herkömmlichen Identitätsprüfungen im Rahmen der Kundenidentifizierung (KYC). Obwohl beide die Anmeldeinformationen verifizieren, unterscheiden sich ihre Architekturen und Datenschutzphilosophien grundlegend.
Die beiden Systeme verfolgen unterschiedliche Ziele. KYC dient der Feststellung der rechtlichen Identität für regulatorische Zwecke. PoP konzentriert sich auf den Nachweis der Einzigartigkeit und Menschlichkeit und zielt gleichzeitig darauf ab, die Offenlegung personenbezogener Daten zu minimieren.

Die Identitätsinfrastruktur von Interlink wird als ausgereifter dargestellt als die typischer Krypto-Projekte in der Frühphase. Zu den wichtigsten Punkten, basierend auf öffentlich zugänglichen Informationen, gehören:
Teilnahme am Google for Startups-Programm (Inkubatorunterstützung, einschließlich Cloud-Guthaben und Mentoring) ab etwa Juni 2025.
Medienauftritte, einschließlich Beiträgen, die in Zusammenarbeit mit Programmen der New Yorker Börse (NYSE) entstanden sind. Diese stellen eine Medienpräsenz dar und keine formale Anerkennung oder Notierung an der NYSE.
Selbstberichtete Nutzerzahlen (die zuvor in Millionenhöhe angegeben wurden) und Aussagen zum institutionellen Interesse an ITLG. Diese Zahlen stammen aus Projektveröffentlichungen und sollten entsprechend behandelt werden.
Wie bei jedem Projekt in der Frühphase sollten sich die Nutzer die offizielle Dokumentation, die Datenschutzrichtlinie und alle verfügbaren unabhängigen Prüfberichte ansehen, anstatt sich ausschließlich auf Marketingmaterialien zu verlassen.
Da KI-Systeme zunehmend Online-Aktivitäten automatisieren, wird die Fähigkeit, menschliche Beteiligung von Maschinenaktivitäten zu unterscheiden, zu einer grundlegenden Infrastruktur. PoP kann Folgendes unterstützen:
Interlink verbindet diese Identitätsebene mit einem Dual-Token-Modell, in dem $ITLG als Vorab-Beitragsscore vor dem Token-Generierungs-Event (TGE) fungiert und in $ITL umgewandelt werden soll. Wie bei jedem Projekt in der Frühphase hängt der langfristige Wert solcher Token von der Umsetzung, der Akzeptanz, der Tokenomics und den Marktbedingungen ab.
Proof of Personhood versucht, ein reales Web3-Problem – die Sybil-Resistenz – zu lösen und gleichzeitig kryptografische Verfahren (einschließlich Zero-Knowledge-Ansätze) zu nutzen, um die Offenlegung biometrischer Rohdaten zu beschränken. Die Implementierung von Interlink basiert auf der Verarbeitung direkt auf dem Gerät und der Nutzung von Smartphone-Kameras anstelle spezialisierter Hardware.
Wie bei jedem Projekt in der Frühphase hängen die tatsächlichen Datenschutzgarantien, die Sicherheit und die langfristige Wirksamkeit von der Codequalität, unabhängigen Prüfungen und der praktischen Anwendung ab. Nutzer sollten die offizielle Dokumentation und die Datenschutzrichtlinie direkt einsehen.
Haftungsausschluss: Dieser Leitfaden dient ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Die Informationen über InterLink Labs und sein Web3-Token-Ökosystem dienen lediglich der allgemeinen Information. Führen Sie stets Ihre eigenen Recherchen durch, bevor Sie Anlage- oder Beteiligungsentscheidungen treffen.
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